Ratten am Bullenhuser Damm

Ist es sinnvoll, einen Kurzkrimi zu illustrieren und dann als eine Art "Bilderbuch" zu veröffentlichen? Ich versuche es. Das Buch heißt "Ratten am Bullenhuser Damm". Es geht um die Ermordung von zwanzig jüdischen Kindern am 20. April 1945 in einer ehemaligen Schule in Hamburg. Seit vorgestern sind die "Ratten" als E-Book und Paperback erhältlich.

 

Hier seht ihr die Kinder im Keller der Schule. Man hat ihnen erzählt, wie würden zu ihren Eltern gebracht. Sie wissen nicht, was jetzt passiert. Nebenan werden gerade ihre Pfleger aufgehängt.


Die Freiheit muss warten

Nicht nur die Frankfurter Buchmesse fällt in diesem Jahr auch, auch der "Sturm in die Freiheit" ist unter den Bedingungen der Corona-Krise nicht möglich. Flucht über die Ostsee - das würden die Männer der Försvarsmakten, der schwedischen Streiträfte, sicher zu verhindern wissen. Das Buch wird also nicht im August erscheinen, sondern erst deutlich später. Schade.

 

Der Schriftsteller in den Zeiten der Corona-Pandemie

Was macht ein Schriftsteller, wenn er nichts vorlesen darf? Und wenn er obendrein nicht rausfahren kann und für das nächste Buch recherchieren, weil die Geschichte eben nicht in seinem Heimatdorf stattfinden soll, sondern ganz woanders?

Er schreibt. Die zweite Auflage meines Buches "Das Eiszeitalter", die im Herbst beim Spektrum-Verlag erscheinden soll, muss jetzt fertig werden. Außerdem gibt es da noch einen Kurzkrimi, der so schrecklich ist, dass ich ihn bisher nicht veröffentlichen konnte. Auch der wird jetzt - vielleicht - fertig.

Es gibt keine Lesungen, aber für Menschen, die mich gern lesen hören, gibt es einen Ausweg. "Literatur in Hamburg" hat ein paar kurze Weblesungen von mir aufgenommen, die man kostenlos hören kann. Nähere Einzelheiten unter der Rubrik "Lesungen".

 

Mein neues Buch

Mein neues Buch ist schon sichtbar. Dabei erscheint es erst im August. Ich bin sehr gespannt. Es ist immerhin das erste Buch (abgesehen von den Fachbüchern), das in einem großen Verlag erscheint.

Empfehlung der Woche

Gute Nachrichten vom Syndikat: "Im dunklen Nebel" ist in der Zeit vom 1. bis 7. September 2019 auf das-syndikat.com Empfehlung der Woche!

 

Kurzkrimis

Die Arbeiten an dem Eiszeit-Buch nehmen zwar viel Zeit in Anspruch, aber es gibt doch noch kleine Lücken. So habe ich einen Kurzkrimi geschrieben, der in einer Anthologie mit Juist-Krimis im Gmeiner-Verlag erscheinen soll. Ein weiterer Kurzkrimi ist in Planung.

Die Eiszeit

Im Spektrum-Verlag soll mein Buch "Das Eiszeitalter" in zweiter Auflage erscheinen. Da es seit der ersten Auflage 2011 einige neue Erkenntnisse zum Thema Eiszeit gibt, muss ich den Text auf den neuesten Stand bringen. Auch einige der Abbildungen snd nicht mehr aktuell. Zum Beispiel sind die Gletscher inzwischen weiter abgeschmolzen. Konnte ich 2011 noch schreiben, dass sich die Eisränder auf Nowaja Semlja seit 1931 nicht verändert hattem, so trifft diese Aussage heute nicht mehr zu. Die Abholzung des Regenwaldes ist weiter fortgeschritten, und der Meeresspiegel steigt weiter an.

Der dritte Band

Die Niederlande-Trilogie nähert sich der Vollendung. Ich habe den dritten Band jetzt korrigiert, muss noch ein paar Ergänzungen vornehmen, und dann kann er in Druck gehen. Das Cover ist auch schon fertig - wieder ganz hervorragend von Laura Newman erstellt. Ich zeige es aber erst, wenn das Buch fertig ist.

Leipziger Buchmesse 2019

 

Nein, dies ist nicht der Eingang zur Landesgartenschau, sondern zur Leipziger Buchmesse 2019. Wie immer ein voller Erfolg für Autoren und Leser. Ich habe am 21. März abends im (W)einstein 13 vor vollem Haus aus meinem neuen Kriminalroman "Im Haus der Lügen" vorgelesen.

In der Nissenhütte

 

Allmählich muss ich mich in Stimmung bringen für den neuen Berger-Roman, der im Dezember den letzten Schliff erhalten soll. Das Buch heißt "Im Haus der Lügen". Die Handlung beginnt im Februar 1947. Es ist sehr kalt, und Bergers Mitarbeiter Pagels wohnt mit seiner Familie in einer Nissenhütte. Das waren Behausungen für zwei Familien, aus Wellblech, ohne Isolierung. Bei strengen Frost konnte man die Temperatur mit dem Kanonenofen auf +5 Grad halten. Wenn man Kohlen hatte ...